KIVENTIS · B2B KI-Enablement DACH & APAC
Warum scheitern klassische ERP-Schnittstellenprojekte an astronomischen Tagessätzen? Wie mittelständische Unternehmen ihre Kernsysteme heute per REST, OData und Vibe Coding intelligent vernetzen.
Ob SAP S/4HANA, Microsoft Dynamics 365 Business Central, proALPHA oder Infor: ERP-Systeme sind das Rückgrat jedes produzierenden Unternehmens. Doch jede noch so kleine Anpassung – etwa ein neuer Freigabeworkflow oder ein mobiler Scanner für den Warenausgang – artet schnell in ein sechsmonatiges Consulting-Projekt aus.
Das Ergebnis: Fachabteilungen behelfen sich mit improvisierten Insellösungen, Zetteln oder fehleranfälligen Makros. Der Informationsfluss stockt, und die Datenqualität sinkt.
Statt das ERP-System selbst mit teuren Sonderprogrammierungen (ABAP, AL) zu überfrachten, setzen wir auf entkoppelte Microservices. Über offizielle, geschützte Schnittstellen (OData v4, Webhooks, REST) liest und schreibt der Microservice genau die Daten, die für den jeweiligen Prozessschritt nötig sind.
Ein intelligentes Sprachmodell übernimmt dabei die Transformation: Es versteht Freitexte aus Kundenmails, gleicht Artikelnummern mit Toleranzen ab und validiert Pflichtfelder, bevor der Datensatz als strukturierter Entwurf an das ERP übergeben wird.
Eine KI kann hervorragend Python-Code schreiben. Doch sie weiß ohne Domänenwissen nicht, wie eine Umsatzsteuer-Voranmeldung funktioniert, warum eine retrograde Materialentnahme anders verbucht werden muss als ein direkter Warenausgang, oder wie Buchungssperren in Navision behandelt werden müssen.
Aus unserer 25-jährigen Historie mit über 250 ERP-Projekten wissen wir: Der Schlüssel zum Erfolg ist nicht das größte Sprachmodell, sondern das präzise Zusammenspiel aus betriebswirtschaftlicher Prozesslogik und moderner KI-Automatisierung.